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Soziales Zentrum "St. Barbara" setzt neue Pflegestandards

Genau zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich öffneten sich die Türen des Sozialen Zentrum "St. Barbara" in Schleife. Der moderne Neubau beherbergt 15 Tagespflegeplätze sowie 12 Plätze zur Kurzzeitpflege. Außerdem ist der ambulante Pflegedienst in den Räumen untergebracht. Viele interessierte Einwohner von Schleife nutzten den Tag der offenen Tür und schauten sich im Sozialen Zentrum um. Helle freundliche Räume in unterschiedlichen frischen Grüntönen, barrierefrei, gemütliche Aufenthaltsbereiche und Rückzugsmöglichkeiten, eine hochwertige Ausstattung - all das sorgte für so manch erstaunte Gesichter bei den Gästen. Denn es sieht so gar nicht nach einer Pflegeeinrichtung für Senioren aus. "Aus unserer Erfahrung in der Altenhilfe wissen wir, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange zu Hause bleiben sollen. Das Konzept 'Daheim bleiben' können wir mit dem Sozialen Zentrum optimal umsetzen.", so Bärbel Schuster, Bereichsleiterin der Altenhilfe im Martinshof. Eingebettet ist das Soziale Zentrum in den Mehrgenerationenwohnkomplex. Durch diese unmittelbare Nachbarschaft kann das Versorgungsangebot auch zuhause wahrgenommen werden. Das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk als Betreiber des Sozialen Zentrums verfügt über langjährige Erfahrungen und umfassende Kompetenzen in der Betreuung und Begleitung älterer Menschen und von Menschen mit Demenz. Die Planungsrunden für das Projekt begannen 2008. Bauherr des Wohnkomplexes inklusive des Sozialen Zentrums ist das Energieunternehmen Vattenfall. Die Wohnanlage im Ortszentrum von Schleife wurde in erster Linie für Umsiedler aus den betroffenen Tagebaugebieten geschaffen, steht aber auch anderen Interessierten offen.
Inklusion ist bunt Tagungsergebnisse fordern: Bestimmt nicht über uns!
Lebhaft war es auf der Abschlussveranstaltung der Tagung "Sag es selbst! Menschen mit Behinderung nehmen ihr Leben in die eigene Hand und achten auf sich". Wurden doch die Ergebnisse von dreitägigen intensiven Arbeiten präsentiert und ausgewertet. Über 80 Teilnehmer aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin beschäftigten sich mit ganz unterschiedlichen Themen, die sie durch ihren Alltag begleiten. Erfahrene Dozenten standen den fünf Arbeitsgruppen zur Seite. Zusammengefasst in den "Rothenburger Ergebnissen" sind das die Hauptaussagen: - "Ich nehme mir Zeit zu schauen, welche Wohnform für mich geeignet ist!"
- "Jeder ist ein Gewinner!"
- "Arbeit ist ein Schritt ins eigene Leben!"
- "Wir wollen selber über uns bestimmen!"
- "Ich bin mir wichtig."
Vor allem aber zeigte sich eines bei dieser Tagung: Inklusion ist bunt und geht uns alle an! Selbstbestimmung ja, Fremdbestimmung nein. In seinem Grußwort betonte Jochen Schnabel vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu achten und den Mut zu haben, auch anderen von dieser Tagung und den Ergebnissen zu erzählen.
Die 7. Tagung ist für das nächste Jahr (13.05. - 15.05.2014) geplant. Und bis dahin ist noch eine Menge Lobbyarbeit zu leisten, damit die Ergebnisse auch in der Gesellschaft ankommen.

MDK bewertet Wohnpflege erneut mit "Sehr gut"
Bei der jährlichen Kontrolle bewertete der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) schnitt das Wohnpflegeheim Zinzendorf-Haus des Martinshof Rothenburg Diakoniewerkes wieder mit der Bestnote ab. Wie auch schon im vergangenen Jahr erhielt das Wohnpflegeheim die Note 1,0.
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Altenhilfe wieder mit Top-Bewertung
Im Bereich der Altenhilfe des Martinshofes sind die ersten Kontrollen durch den MDK abgeschlossen. Geprüft wurden bisher die Wohnbereiche für Menschen mit Demenz im Francke-Haus und Fliedner-Haus, die Kurzzeitpflege in Rothenburg sowie der Ambulante Pflegedienst Heinrich Schütz Residenz in Dresden. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen vergab durchweg die Note 1,0.
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Im Februar lernten wieder 30 Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium "Zum Grauen Kloster" aus Berlin den Arbeitsalltag im Martinshof und verschiedenen Einrichtungen in Rothenburg kennen. Zwei Wochen lang fernab von Schule und Großstadtleben verbrachten die Zehntklässler ihr Sozialpraktikum in den Wohnheimen und Werkstätten, dem Altenpflegebereich, dem Kinderhaus Arche und der Kindertagesstätte Sonnehügel, der Grundschule sowie in der Orthopädischen Klinik.
Am letzten Praktikumstag stellten zwei Schülerinnen aus Berlin, die sich an der Grundschule einem ganz besonderen Projekt widmeten, die Ergebnisse ihrer Arbeit im Brüdersaal vor. Gemeinsam mit den Schülern der 3. und 4. Klassenstufe der Grundschule setzten sie ein eigenes Kunstprojekt um. Bilder wurden gestaltet, die dazu passend mit selbst geschriebenen Versen untermalt wurden. Schöpferisch alles aus einer Hand und ohne Hilfe der Lehrer.
Doktor S. übergibt Spendensammlung an den Martinshof
Am 19. Februar 2013 übergab Dr. S. aus Dresden die gefüllten Spendentürme in der Heinrich Schütz Residenz an das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk. Er setzt sich damit wiederholt und ehrenamtlich für die Unterstützung verfolgter Christen in aller Welt, aber auch und vor allem für die Arbeit des Martinshofes ein, wofür er in seiner Arztpraxis mit zwei Spendentürmen sammelte.
Im Kreis von Mieterinnen und Mietern der Heinrich Schütz Residenz übergab Dr. S. fast 200 Euro an Martinshof-Vorstand Hartmut G. Knippscheer und den Bereichsleiter der Werktstätten für behinderte Menschen Volkhard Schmidt. Frank Luft, Keramik-Künstler der Werkstätten übergab als Dank und zum neuen Sammeljahr ein weiteres Unikat. Die "Spendenarche" wird in seiner Praxis weiterhin für Spender zur Verfügung stehen.
Sehen Sie hier einige Bilder des Nachmittags in der Heinrich Schütz Residenz.
Pflegeheim des Martinshofes auf FOCUS-Bestenliste
Das Altenpflegeheim Martin-von-Tours in Klein Priebus zählt laut Zeitschrift FOCUS zu den TOP-Pflegeheimen in Deutschland. Grundlage dieser Bestenliste, in der 869 Pflegeheime aus ganz Deutschland aufgelistet sind, sind die Ergebnisse der letzten Qualitätsprüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Dabei wurden die Pflege und medizinische Versorgung, der Umgang mit Demenzkranken, die soziale Betreuung und Alltagsgestaltung sowie die Bereiche Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene geprüft. Das Martin-von-Tours-Haus erzielte bei dieser Kontrolle eine glatte 1,0.
Die Sonderausgabe des Focus "Wohnen und Leben im Alter" erschien im November vergangenen Jahres und weist das Altenpflegeheim in Klein Priebus als einziges Haus in unserer Region mit diesem überdurchschnittlichen Ergebnis aus. In Deutschland gibt es über 10.000 stationäre Altenpflegeheime.
Wer kann uns weiterhelfen? Das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk sucht nach Spuren ehemaliger Heimbewohner
Seit 114 Jahren ist der Martinshof Lebensraum für Menschen mit geistiger Behinderung. Hier erfahren sie Unterstützung und Hilfe, sind angekommen mit ihren Stärken und Schwächen. Doch nicht immer konnte der Martinshof Heimat geben. Im Juni 1941 wurden ca. 100 Frauen und Männer mit geistiger Behinderung, nach Befehl zur Räumung des Martinshofes durch die Nationalsozialisten, in die Landesheil- und Pflegeanstalt nach Bunzlau (heute Boleslawiec) gebracht. Sie waren vermutlich damals zwischen 20 und 45 Jahre alt, also Jahrgang 1900 bis 1925. Ihre Namen sind unbekannt und finden sich in keinen Archivunterlagen. Mit dem Transport nach Bunzlau verliert sich von ihnen jede Spur.
Wer erinnert sich an Familienaufzeichnungen oder an Erzählungen im Verwandten- oder Bekanntenkreis, die vielleicht Auskunft oder Rückschlüsse auf die Bewohnerinnen und Bewohner des Bruder- und Pflegehauses Zoar/Tormersdorf (so hieß der Martinshof damals noch) nach 1941 geben können?
Hinweise bitte an: - Pfarrer i.R. Christian Petran, Arndstraße 18, 02826 Görlitz
Tel.: 03581-402442 - Martinshof Rothenburg Diakoniewerk, Mühlgasse 10, 02929 Rothenburg
Tel.: 035891-38145 Brüderhaus
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Mehrgenerationenhaus gewinnt mit inklusivem Medienprojekt Medienpädagogischen Preis
Die Arbeit hat sich gelohnt. Das Medienprojekt "Sag es selbst! - Sieh dich selbst!" des Mehrgenerationenhauses wurde mit dem Medienpädagogischen Preis 2012 ausgezeichnet. Das Projekt belegte den dritten Platz in der Kategorie "Nichtschulische Antragsteller". Der Medienpädagogische Preis wird gemeinsam mit dem Sächsischen Kultusministerium und der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) vergeben.
Das Medienprojekt brachte im April dieses Jahres ältere Menschen im Bundesfreiwilligendienst, junge Praktikanten, Menschen mit körperlicher Behinderung und Menschen mit geistiger Behinderung im Martinshof zusammen. Ziel war es, eine Dokumentation über die zeitgleich stattfindende Tagung "Sag es slebst! Menschen mit Behinderung nehmen ihr Leben in die eigene Hand und achten auf sich." zu erstellen. Das Material wurde innerhalb einer Woche zusammengestellt. Im August traf sich die Gruppe ein zweites Mal, um dem Film den letzten Feinschliff zu geben. Mit Erfolg, wie die Auszeichnung bewiesen hat.
Den Preis nahm Ellen Theresa Rehm, Mitarbeiterin im Mehrgenerationenhaus, gemeinsam mit der Projektgruppe in Dresden entgegen. Insgesamt hatten sich 42 Initiativen, Schulklassen und Vereine aus Sachsen um diesen Preis beworben.

Der 27. September war ein ganz besonderer Tag für das Brüderhaus: an diesem Tag wurde das durchaus beachtliche Jubiläum der Einweihung vor 100 Jahren gefeiert. Gleichzeitig brachte die Firma Lorenz an die Fassade des Hauses das Diakonenzeichen an, welches nun schon von weitem das Brüderhaus erkennen lässt. Die wechselvolle Geschichte des Gebäudes, das als Haus Bethlehem gegründet wurde und später die Namen Auenblick und von Bodelschwingh trug, hat Diakon Kurt Worrack in einer kleinen Broschüre zusammengefasst.
Zehn junge Freiwillige beginnen ihren Dienst im Martinshof
Am 1. September hat für zehn junge Menschen das Freiwillige Soziale Jahr im Martinshof begonnen. In den Bereichen Behinderten- und Altenhilfe sowie in den Kindertagesstätten und im Brüderhaus begleiten und unterstützen sie unsere Arbeit in den nächsten zwölf Monaten. Für alle Interessierten, die sich über die Möglichkeit des Freiwilligen Sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienst informieren möchten, finden regelmäßig Infonachmittage im Martinshof statt. Termine dazu stehen rechtzeitig auf der Internetseite.
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